Total Entspannt: Das wichtigste Jugendwasserballturnier S.-H./Meck.-Pomm.

- Peter Schüler: Organisator eines tollen Wasserballevents

- Am Protokolltisch waren nur bestimmte Frisuren zugelassen

- Torwart Youngster: Das Wasser steht ihm bis zum Hals

- Viel Energie beim Toben in diesem Becken gelassen

- Moritz A.: die Großen zum Sieg geführt

- Fabi und Lennard mit Wasserballliteratur

- Oli und die „Toten Hosen“ (ein Insider)

- Keine Regung am Sonntagmorgen um halbacht

- Aufgereiht zum Frühstück !
Das dritte Zusammentreffen der Jugendwasserballszene aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr hatte eher den Charakter einer ganz gechillten Wasserballfreizeit und nicht das eines bissigen Pokalspieltages.
Dabei ging es diesmal um eine Standortbestimmung in den drei Altersklassen, den Youngsters (97iger und jünger), den Halbstarken (96/95 iger) und Rowdies (94/93iger).
Am Start: 5 „reine“ Vereinsmannschaften und 3 Spielgemeinschaften (Mixedteams) in den 3 Altersklassen.
Gespielt wurde um die beste Platzierung in jeder Altersklasse und um den begehrten S.-H./Meck.-Pomm.-Pokal für das beste Team der beiden Bundesländer. Chancen auf diesen Pokal hatten – trotz einiger langer Gesichter bei der Siegerehrung – natürlich nur die reinen Vereinsmannschaften. Um es vorwegzunehmen: Es trat die kuriose Situation auf, dass in allen Altersklassen die Mischteams auf Platz 1 landeten und die Pokale an die Zweitplatzierten als reine Vereinsmannschaften gingen.
Bei den Rowdies im übrigen ganz knapp und in einem richtig spannenden Endspiel: Hier verpasste, dass Wiking-Team die beste Platzierung gegen das Mixed-Team aus Keitum/Itzehoe/Warnemünde mit einem Rückstand von einem Tor. Ein Unentschieden hätte gereicht, ein etwas besseres Torverhältnis auch.
Zwei ganz spannende Spiele „auf Augenhöhe“ gab es auch bei den Halbstarken. Nach einem 5 : 5 zwischen Schwerin und Itzehoe im Hinspiel, konnte sich nach erneut langer Phase mit einem Unentschieden im Rückspiel Schwerin doch mit 2 Toren absetzen und bekam den Pott.
Außer Konkurrenz und mit einem ganz starken Team, trumpfte bei den Halbstarken das Mixed-Team aus Wiking und Warnemünde auf. Hier wurden den Zuschauern viele und schöne Tore geboten, die aus wirklich gutem Zusammenspiel entstanden sind.
Insgesamt hat bei allen Jugend-Mannschaften seit dem letzten Spieltag vor 2 Monaten eine erfreuliche Weiterentwicklung stattgefunden: Klasse, wie das Team aus Uetersen, mittlerweile Wasserball spielt, obwohl Jugendwasserball sich dort gerade erst etabliert hat. Eine besondere Freude auch die Keitumer „Minis“. „Echte Granaten“, wie deren Trainer sein eigenen Spieler gerne betitelt.
Diese Veranstaltung in Itzehoe war ganz klar die Beste von den 3 Turnieren in diesem Jahr und hatte aus mehreren Gründen einen besonderen Charme:
- alle 6 Mannschaften waren ohne zu zaudern und zu zucken wieder dabei
- ein Freibad praktisch für uns ganz alleine, mit 27 Grad Wassertemperatur und viel Platz zum Rumtoben: Idealbedingungen
- Perfekte Organisation der wasserballerischen Rahmenbedingungen, angefangen von einem Spielfeld, was am Samstag extremen Windböen standhalten musste, ohne dass die Tore auf Wanderschaft gingen
- Verpflegung der über 80 köpfigen Wasserballfamilie mit einer Grillaktion am Sa.-Abend und Frühstück am Sonntag-Morgen
- Ein festes Dach für die Übernachtung über dem Kopf: Zwei Turnhallen, ganz in der Nähe des Freibads
- Ein ober-entspannter, sympathischer und bescheidener Organisator, der mit einem supernetten Team uns dieses „geile“ Wochenende ermöglicht hat und viele Stunden Vorbereitung da reingesteckt hat: DANKE an Peter Schüler !!!
Eine kuriose Beobachtung am Rande: Während es bei den Jugendlichen im Wasser, innerhalb der Mixed-Teams, beim Fußballspielen und auch in der Turnhalle eigentlich keinerlei Berührungsängste gab – so blieben die Trainer und Betreuer der einzelnen Bundesländer S.-H. und Meck.-Pomm. nach dem Spieltag zunächst unter sich. Irgendwie bildete sich aber dann zu späterer Stunde vor der Tür der Turnhalle doch eine große Runde Trainer- und Betreuerrunde mit allerhand Gummibärchen, Schokolade und Becksbieren. Unbeschreiblich, was an Sprüchen „rausgehauen“ wurde, wie viel gelacht wurde. Der harte Kern amüsierte sich bis morgens um vier.
In der Turnhalle wollten die älteren Jugendlichen stimmungsmäßig mit den Erwachsenen gleichziehen. Doch die Trainer erwiesen sich im Hinblick auf die ausstehenden Spiele und die jüngeren Spieler, die die Augen schon zu hatten, (mal wieder !) als Spaßbremse.
Resümee dieser Veranstaltung: Ein echt gutes Wochenende !
Vielleicht kurz noch ein paar Zeilen aus der Wiking-Sicht:
Unser Team war mit 15 Leuten personell bestens besetzt. Schade, dass wir nicht genug Spieler waren, um bei den Halbstarken eine eigene Mannschaft zu bilden, obwohl es mit Linus, Sebastian, Carl, Roman und Michel aus Warnemünde auch extremen Spaß gemacht hat, ein Team zu bilden.
Beeindruckend war bei den Halbstarken die spielerische Leistung unser 3 Auerbach-gestählten Teilnehmer Moritz, Marco und Alex. Aber auch Lone, Ivo und Laura haben engagiert mitgespielt und schöne Tore geworfen.
Wieder mal überhaupt nicht zu stoppen: Moritz ! In einem Kurzeinsatz mutierte der Halbstarke zu einem Rowdie und schoss gegen die Mixed-Truppe aus Keitum/IZ/Warnem. in der höheren Spielklasse 3 Tore und bescherte damit unser Rowdie-Truppe einen 8 : 5 – Sieg im Hinspiel. Dafür gab es viel Schulterklopfen für den „Kleinen“ von unseren Großen.
Ach ja...., ....unser Rowdies: Eine Spezialisten-Truppe und immer wieder eine echte Herausforderung für den Trainer.
Die Truppe hat gut, aber mal wieder weit unter ihren Möglichkeiten gespielt und das ist einfach ärgerlich. Diesmal habt ihr mit der KeiWarIz-Truppe endlich mal einen richtigen Gegner gehabt (auch wenn der mit drei 92iger Jahrgängen und dem genialen Lukas Schmiedel wirklich stark besetzt war) und so einen Gegner habt ihr Euch seit langem schon gewünscht. Aber statt zu demonstrieren, dass ihr die Wasserballmacht in Schleswig-Holstein seid, verpennen Einige fast den Spielbeginn, wird sich nicht eingeschwommen und verausgabt man sich lieber mit Kämpfen im Nichtschwimmerbecken. Man kann bei so einem 24- Stunden-Trip durchaus 20 Stunden als Spaßtruppe auftreten, aber während des Turniers sich dann doch mal auf Wasserball einstellen. Dazu gehört – nur mal ein Beispiel – auch, sich die Spiele eines ernstzunehmenden Gegners im Turnier mal anzuschauen und sich taktisch darauf einzustellen.
Dennoch war natürlich nicht alles schlecht, nur die Niederlage im Rückspiel bzw. das knapp zu schlechte Torverhältnis.... ....einfach extrem ärgerlich.
Beide Spiele gegen das Mixed-Team waren wirklich spannend und besonders im Rückspiel wurde mit hohem Tempo gespielt. 2 Dinge fielen auf: Jesper konnte nach 5 Wochen Verletzungspause erstaunlich viele Bälle parieren und Malte mausert sich zwar nicht zum Torschützenkönig, aber zum auffälligsten Spieler im Team.
Auch wenn wir auf Malte beim Kiwi-Cup in zwei Wochen verzichten müssen, so sollten wir dort noch mal richtig Gas geben und mit einer guten Platzierung und einer Demonstration von dem, was wir wirklich können, die Saison beenden.
In jedem Fall bleibt es dabei: Es macht einfach riesigen Spaß mit dieser Gute-Laune-Truppe unterwegs zu sein – auch wenn das Wasserballspielen vor lauter „Guter-Laune“ manchmal etwas zu sehr zur Nebensache wird !

- Halbstarke: Das unschlagbare WarneWik-Mixed-Team...

- Das spannendste Spiel: Wiking Rowdies gegen KeiWarIz Rowdies

- Aber auch lange Gesichter, weil die Mischmannschaften kein Pokal bekommen

- ... hat richtig „fein“ zusammengespielt und viele Tore gemacht

- Viel Applaus für die Pokalsieger und die Platzierungen

- Ulfert ehrt und dankt ! Fazit: Tolles Turnier

- Die Wiking-JuWa’s: Soviel Gute-Laune auf einem Haufen; Von links nach rechts: Fabi, Ivo, Jonas, Alex, Malte, Felix, Jesper, Marko, Oli, Marco, Benny, Simon, Moritz, Lennard, Laura, Lone
