Großer Jubel: Wiking schlägt Tabellenführer Keitum

(oder: Wenn die Eltern des Trainers im Publikum sitzen ...)

Es stimmte diesmal von Anfang an alles:

Ausreichend Spieler, alle rechtzeitig da, der Protokolltisch von Anfang an kompetent besetzt (Danke Michael und Tristan !), der Starfotograf in der Halle/im Protokolltisch (Gracias an Christoph), genügend Zeit zum Warmmachen und von Anfang an der „Drive“ und ein deutlicher Wille diesmal zu gewinnen. Verloren haben wir ja auch schon genug Spiele.

Nein, der wahre Grund, warum heute noch alle „eine Schippe“ drauf gelegt haben, war ein ganz anderer: Es war der Dank bzw. eine Geste der Mannschaft an unseren Spielertrainer Steffen N., dessen ganz offensichtlich wasserballerfahrenen Eltern – aus Berlin angereist – im Publikum saßen.

Es krachte gleich nach dem Anpfiff: Marco R. und der Keitumer Anschwimmer „dötzten“ mit dem Kopf zusammen. Die beiden waren schon mal hellwach. Dann krachte es dreimal ins Keitumer Tor: Steffen zum 1 : 0, dann ein 5 m sicher durch Daniel verwandelt und ein Center-Tor, eingenetzt durch Andreas. Perfekter Start !

Aber ein guter Anfang – erinnert man sich an das Hinspiel – hat nicht unbedingt etwas zu bedeuten. Die Keitumer kämpften sich bis zum zweiten Viertel wieder auf 4 : 3 heran. Das zweite Viertel sollte dann auch das Entscheidende sein. Die Insulaner – etwas abgekämpft durch ein kräftezehrendes und spannendes Spiel nur eine Stunde zuvor gegen Lübeck – vergaben einige riesige Chancen – z.T. allein vor dem Tor. Das hier unsere mangelnde Rückorientierung nicht durch Gegentore bestraft wurde, war in dieser Spielphase entscheidend. Der zweite Grund, warum wir das Spiel in der Hand behielten, war Matthias. Phänomenale Torwartleistung im ganzen Spiel und vielleicht spielentscheidend genau in dieser Phase !
Mit Toren von Steffen, Marco und Andreas beendeten wir auch dieses heikle Viertel mit positiver Bilanz. Spielstand 7 : 4.

Noch war „der Fisch nicht gelutscht“, aber die Keitumer waren wirklich platt. Wir spielten – keineswegs fehlerfrei und auf den abgesprochenen Positionen –weiterhin konzentriert und mit dem Willen heute eine Spitzenmannschaft zu schlagen.

Bemerkenswert, dass alle Spieler von uns heute bis zum Ende der Partie (max. 2 Hinausstellungen) dabei waren und dass im Protokoll unter „persönliche Fehler“ diesmal kein einziges Kreuz bei Andreas gezeichnet war (dafür 4 Striche in der Spalte Tore).

Spielstand am Ende der Partie 17 : 7 für uns. Eine kleine Sensation !

Insgesamt eine gute, geschlossene Mannschaftsleistung, bei der jeder seine Spielanteile hatte und jeder zu diesem Sieg beigetragen hat (Tore: Steffen: 3; Andreas: 4; Daniel: 2; Olli K.: 1; Olli M.: 1; Marco R.: 3; Thomas: 1; Frank: 1; Sascha: 1).

Einen kleinen Nachgesang gab es dann noch am Montag zum Trainingsbeginn:
Chorleiter Naumann mit einer – wie immer sehr sympathisch vorgebrachten – Analyse, viel Lob, aber auch allerhand Verbesserungswünschen.

 

Letzte Instruktionen ....
... und dann "ab dafür"
Mit viel Glück im zweiten Viertel
.. und durchgehend in Führung
Ganz stark gespielt: Matthias Gröning
Hilfe für den Center-Verteidiger
Viel Lob, aber auch einige Verbesserungswünsche
Wer verbirgt sich hinter diesem "Riesen-Tropfen" ?
Zum Schluss war Keitum platt - wir kontern
"So'n Scheiß, die Kappe geht nicht ab"