Erste Wasserball-Auslandserfahrung
- Der Schlafplatz in der Schule direkt neben der Schwimmhalle
- Malte und Simon können es nicht fassen
- Hinein ins kühle (dänische)Nass
- Hier wurde Powerwasserball gespielt
- Moritz: Gespannter Blick aufs Feld
- Siegerehrung mit den Hamburgern
Wiking Boys mit Piranhas und Flippas unterwegs
Der Tag begann nicht so gut: Fabi krank (was wirklich schade war), Simon, der die Lessinghalle im Dunkeln nicht fand, zu spät, kalter Wind und schon um 6.50 Uhr treffen an der Lessinghalle. Aber als Simon, Benny, Benny, Moritz, Alex, Malte und unser Betreuer und Trainer Wolfgang (an dieser Stelle noch einmal vielen, vielen Dank an dich für die gute Betreuung ) da waren, im warmen Bus saßen und in Richtung Dänemark aufbrachen, war alles vergessen. Es wurde Musik gehört, geschlafen, unterhalten, Handyspiele und Karten gespielt. Hinter der Grenze trafen wir an einer Tankstelle auf die Hamburger. Es wurde nochmals Proviant nachgekauft und auf die Toilette gegangen.
Zwei Stunden später kamen wir in Lystrup an. Wir waren in Klassenräumen einer Grundschule, in der auch die Schwimmhalle war, untergebracht. Das Klassenzimmer teilten wir uns mit einem Teil der Hamburger und den Keitumern, die unerwartet zwei Spieler mehr mit genommen hatten. Nachdem wir unsere Schlafplätze eingerichtet hatten, sahen wir uns die Schwimmhalle an. Da kam der erste Schock: Die eine Hälfte des Beckens war viel flacher, knapp einen Meter tief. Das Problem war, man durfte nur bis zu den Schultern aus dem Wasser.
Dann fing es an. Benny, Benny, Simon und Malte(Moritz und Alex spielten U14) hatten unser erstes Spiel gegen die Mannschaft aus Lystrup.
Wir hatten, wie eigentlich im ganzen Turnier auch in diesem Spiel, Pech mit den Schiedsrichtern. So bekamen Benny und Johannes eine Rolle wegen angeblicher Brutalität. Als Ausgleich musste auch eine Spielerin aus der gegnerischen Mannschaft das Feld verlassen. Am Ende gewannen wir mit 9:2. Jetzt war wieder Ausruhen angesagt. Das hieß: Billard, andere Spiele beobachten und sich das Gebäude angucken. Um 17.50 Uhr hatten wir unser nächstes Spiel gegen eine Osloer Mannschaft. Es war das engste Spiel, doch die Keitumer waren einfach eine Macht und ballerten uns mit 10:5 zum Sieg. Jetzt gab es das von Marko so gelobte Essen. Das „Schwedische Buffet“, stellte sich als Tortillas heraus, die aber sehr lecker schmeckten. Dann mussten wir abends noch einmal ins Wasser. Unser letztes Spiel für diesen Tag stand an. Doch wir gewannen auch dieses mit 9:0. Nun war es auch schon 22.00 Uhr. Es wurden noch die letzten Partien Billard gespielt, doch langsam gingen mehr oder weniger alle ins Bett, schließlich musste die U 12 um 8.30 Uhr schon wieder spielen. Doch wir konnten ausschlafen. Wir hatten durch die Siege am Vortag das Finale erreicht, was erst um 13.00 Uhr ausgetragen wurde.
Jetzt wurde es nochmal spannend. Würden wir es schaffen Erster zu werden? Wir versuchten das von den Trainern geforderte „Spiel über die Außen“ zu spielen und es klappte. Wir gewannen mit 7:2.
Jetzt kam das Unangenehme: Das Aufräumen!!!!!!!
Wovor sich manche geschickt drückten und früher nach Hause fuhren. Doch als auch das erledigt war, gab es nur noch eins, die Siegerehrung!
Danach beluden wir die Autos, verabschiedeten uns von den Hamburgern, mit denen wir uns im Laufe der Zeit angefreundet hatten, und fuhren nach Hause. Die Rückfahrt war wesentlich ruhiger als die Hinfahrt. Alle hörten Musik und schliefen!
Fazit: Es war ein tolles und schönes Turnier. Wir haben viel von den Trainern dazugelernt, auch wenn wir spielerisch mit den Keitumern und Hamburgern nicht so wirklich mithalten konnten.
