Wer ist Ingo und wo ist Achim ?

- Diesmal unterwegs: Die Youngster + ein bisschen Erfahrung durch einige Ältere

- Ein richtig schönes Schwimmbad in Achim

- Mit selbstbebastelten Toren, zunächst für Unterwasserball

- Einsatz überhaupt möglich ? Jesper mit schwerer Fußballverletzung

- Die Bremer powerten zuerst in Top-Besetzung

- Malte als Spieler und souveräner Schiedsrichter, der viel auskämpfen ließ

- Moritz: hier fließt Wasserballerblut in den Adern

- Videoanalyse zwischen den Spielen

- Bekommt Alex den Ball noch auf die Hand ?

- Vorsicht, gleich ist "Ball unter Wasser"

- Die Wiking Ecke: Entspannung in der 2. Pause

- Fast so schön wie Bahnfahren: Unser gesponserte Minibus
Diese Frage muss wohl erstmal beantwortet werden, um unseren Wasserball-Sonntagsausflug am 22. März zu verstehen.
Also:
Ingo ist ein ganz aktiver, sympathischer Wasserballtrainer, der dabei ist, in Bremen eine ganz lebendige Jugendwasserball-Szene aufzubauen und der uns zu einem ganz entspannten Wasserballspielttag eingeladen hat. Ja, und Achim ? Das ist ein kleiner Ort direkt neben Bremen, mit einem schnuckeligen Hallenbad, selbstgebastelten Toren und einer Atmosphäre, die eindeutig signalisiert: „Wasserballer erwünscht“
Doch von vorne:
Ganz entspannte Startzeit am Sonntag, den 22. März: 10.00 Uhr auf dem Hof vom Autodienst Menzel. Hier wartete das vom Rüdiger Menzel gesponserte (Danke !!!!) große rote Schlachtschiff: Ein fast nagelneuer Mercedes-Minibus (9 Sitzer), der auch sofort von Jonas, Jesper, Marco, Fabian, Daniel, Laura, Lone und Ivo belagert wurde. Käpt’n und Chauffeur: Wolfgang !
In Markos Auto mit dem Zugeständnis den mp3-player anzuschließen und laut und uneingeschränkt Musik hören zu dürfen, saßen eng und gemütlich noch Moritz, Alex und Malte. Unterwegs also diesmal: Unsere junge Truppe mit Unterstützung einiger erfahrener Spieler.
Das die Hinfahrt fast 3 Stunden dauerte, verdankten wir der angekündigten Vollsperrung der A 1, die wir aber über die A7 und Walsrode weiträumig umschifften. Alles kein Problem, wir konnten sogar noch einen Rastplatz-Stop machen und trudelten rechtzeitig in Achim ein.
Los ging's:
Nette Begrüßung, rein in die Halle, ein bisschen warm schwimmen und los ging es !
Zunächst mit einem kleinen Feuerwerk der Bremer, die mit mindestens 14 Spieler besetzt waren und mit einer Truppe von 7 jungen, ganz starken Spielern starteten. Einige von uns waren gedanklich wohl noch bei der Autofahrt, oder irgendeinem anderen Ereignis am Wochenende. Selbst unser Spitzentorwart Jesper (später nur noch wenig gefordert) „verträumte“ die ersten 5 Minuten und fing 4 durchaus haltbare Tore ein.
Die beste Leistung war bis dahin am Beckenrand zu sehen: Von Malte, der die ersten 2. Viertel weitere Erfahrungen als Schiri sammelte, viel auskämpfen ließ: Souverän !!!
Langsam waren dann doch „alle da“. Die Bremer wechselten genau wie wir konsequent alle Spieler durch – mit dem Unterschied, dass wir einfach mehr ältere und erfahrenere Spieler dabei hatten und einem Moritz, der aus einer Mischung aus Kampfgeist, Genialität, aber auch „rotzfrech“ ein Tor nach dem anderen warf. Aber auch wenn unsere erfahrenen Spieler wie Fabi, Malte, Moritz draußen saßen, wurde jetzt plötzlich sehr ansehnlich Wasserball gespielt !
Andere Spieler wie Alex und Daniel übernahmen Verantwortung, trauten sich richtig was zu und alle machten ihre Tore. Schön ! Lone und Laura bewiesen der Bremer Jungsmannschaft, dass auch Mädchen Wasserball spielen können.
Extrem lehrreich: Videoanalyse
In der ersten Pause dann gute Erklärungen vom Bremer Trainer Ingo zum Thema Halbkreis und Spielaufbau und per Beamer eine Videoanalyse des eben stattgefunden Spiels. Das war hochinteressant und für beide Mannschaften lehrreich, wenn plötzlich sichtbar wird, dass eher zurück als nach vorne gespielt wird und dass bei echter „Klumpenbildung“ plötzlich niemand mehr in so einem Pulk anspielbar ist.
Danke für diese Videoanalyse und den Aufwand, der damit zusammenhing.
Der zweite Part:
Die 2. Spieleinheit (4 x 10 Minuten) – wieder zunächst unter Leitung von Malte - gleich von Anfang an ein ganz waches Spiel, alles etwas schneller und vor allen Dingen aufmerksamer und mit mehr Übersicht. Deutlich mehr Drang zum Tor bei Marco, Jonas und vor allen Dingen bei Daniel und schöne Sprints mit dem Ball von Ivo.
Allerdings auch ein bisschen „Rumgeheul“: einige Bremer würden hart und unfair spielen. Den Eindruck hatte ich (auch als Schiri) nicht, dennoch werden wir in den nächsten Wochen mal trainieren, wie man sich solche Spieler vom Leib bzw. effektiv dagegen hält. Insgesamt sind wir wohl einfach noch zu „lieb“ und „harmlos“.
Noch mal eine dreiviertel Stunde Pause und dann ein abschließendes, spritziges Finale.
Das wir alle 3 Spiele nach Toren gewonnen haben, ist ein schöner Nebeneffekt, wichtig ist, dass mit dieser intensiven Spielerfahrung hier in Bremen inkl. der Videoanalyse, alle die mit waren, wieder einen großen Schritt vorangekommen sind – und das deutlich sichtbar von Spiel zu Spiel !
Abpfiff:
Um kurz vor halb sechs war Abfiff, schnelles Duschen und Umziehen, großen Dank an die Bremer für diesen netten Wasserballtag, noch ein Mannschaftsfoto vor dem roten Schlachtschiff, eine unspektakuläre Rückfahrt durch endlose Autobahn-Baustellen, ganz viel Peter Fox bei mir im Auto und um kurz nach 8 dann wieder in Kiel.
Ein guter Sonntag !
